Citizen Uhren - im Citizen Prospekt zeigt sich eine große Palette an Angeboten
Citizen Watch Co. Ltd. wurde bereits im Jahre 1918 in Tokio gegründet - man produziert mit Schweizer Maschinen dort die Handelsware, die seit 1924 unter der Bezeichnung "Citizen Watch" vertrieben wird. Die Firma ist eine der ersten, die Taucharmbanduhren mit eingebautem Tiefenmesser entwickelt hatte - und der erste Großserienhersteller, dessen Gehäuse aus Titan bestanden und bestehen. Letzteres begann man zu Beginn der 1990er Jahre - ebenso heute beweist sich die Firma mit ihrer Technologie fortschrittlicher als andere Konzerne der Branche.
Citizen Watch ist derzeit der weltweit größte Uhrwerke- und Uhrenhersteller; auch mechanische Werke werden gefertigt. Seit 2002 gehört Q & Q ("Quality & Quantity") zu den Citizen Uhren als Tochterunternehmen. 1999 erreichte Q & Q (vor allem auch mit analogen Quarzarmbanduhren) die Marke 20 Millionen verkaufter Exemplare.
Ökologie - ein wichtiger Bestandteil im Citizen Prospekt
Eco-Drive ist eine Technik der Firma Citizen Uhren. Hier wird die Batterie laufend durch ein Solarpanel aufgeladen. Ein automatischer Quartzantrieb war hier ebenfalls für eine Zeit lang beteiligt. Alle Artikel des "Eco-Drive" werden in Japan hergestellt, können aber auch in China vorgefertigt werden. Bei Eco-Drive handelt es sich um eine von der Firma patentierte Technik, mit der nicht allein Sonnenlicht, sondern auch Kunstlicht als Energiequelle genutzt werden kann. Dies bedeutet einen Vorsprung gegenüber der herkömmlichen Solartechnologie. Das Licht dringt durch Zifferblätter und Uhrengläser, wird dann in der Solarzelle (unter dem Zifferblatt) in elektrischen Strom umgewandelt. Dieser wird von der wiederaufladbaren sekundären Batterie gespeichert - so kann die Uhr reibungslos betrieben werden. Ein solches Exemplar kann selbst über längere Zeiträume im Dunkeln gelagert werden - solche "Dunkelgangreserven" halten bis zu 8 Jahre. Citizen begann bereits 1973 - nach der ersten Ölkrise - viele Ressourcen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologie zu investieren. Batteriewechsel werden beim Eco-Drive überflüssig und die Sekundärbatterie wird ohne die Hinzunahme gesundheitsschädlicher Stoffe hergestellt. Eine solche Uhr bleibt naturgemäß nicht stehen.
Mehr als eine Solaruhr - Citizen überbietet Mitbewerber in Sachen Technologie
Doch nicht nur der Solarbetrieb macht die Uhr zum Eco-Drive. Citizen nutzt auch den sogenannten "Seebeck"-Effekt. Strom entsteht, wenn die Pole eines Thermoelements unterschiedliche Temperaturen aufweisen. Dies ist bei jeder Armbanduhr der Fall: Die Rückseite einer Uhr lehnt an den menschlichen Körper an und wird auf diese Weise angewärmt. Die Luft (und die andere Seite der Uhr) ist naturgemäß kälter als 37,5° C. Diese Differenz dient hier dazu, Strom zu erzeugen. So kann Citizen Zeitmessgeräte mit einer hohen Ganggenauigkeit und ohne Ressourcenverluste herstellen und vertreiben.
Die richtige Zeit - auch diese ist garantiert bei Uhren von Citizen
Die Armbanduhren sind funkgebunden - so kann in Europa, Nordamerika und Japan jeweils völlig ohne notwendige Nachjustierung des Nutzers die richtige Ortszeit abgelesen werden. Die Uhr "findet" je nach Standort eines Reisenden jeweils das aktuelle Zeitsendezentrum. In Deutschland wird dies zentral aus Braunschweig gesteuert - jedoch ebenso in den USA gibt es regionale Zentren, in welchen eine Atomuhr ständig korrigierte Signale aussendet. So kann sich eine Uhr von Citizen jeweils einmal in 24 Stunden selbst nachstellen und ein Anwender kann sich deren Genauigkeit sicher bleiben.
















